PROJECT ZEBRA 3.0 | TEAM BULLS, READY FÜR´S CAPE EPIC

Project Zebra

Ready to Rumble! Als Doppelspitze und mit den BULLS Youngsters als Backup startet das Team BULLS Mitte März beim Cape Epic in Südafrika. Mit dem Prolog am 18. März am Fuße des Tafelberg geht´s los. Danach erwarten die BULLS Profis bei ihrer „Tour de France“ der Mountainbiker, wieder knallharte sieben Etappen. Im BULLS MAGAZIN erfahrt ihr alles über das Team BULLS beim Cape Epic: in welcher Konstellation die Profis an den Start gehen, was das Streckenprofil so besonders hart macht und wie die Vorbereitungen verliefen. Außerdem gibt’s einen ersten Blick aufs „Race-Zebra“ 2018.

Die Teams

Wie bereits 2013 geht das Team BULLS in diesem Jahr mit drei Teams an den Start. Damals konnten beide Duos um Karl Platt und Urs Huber, sowie dem Franzosen Thomas Dietsch und Tim Böhme, das Cape Epic auf dem Podium finishen. Sie konnten sich dabei auf ein starkes Backup Team, mit Stefan Sahm und Simon Stiebjahn verlassen. Die Taktik einer Doppelspitze ging auf, so ist jetzt auch der Plan für die Teamaufstellung 2018.

Team BULLS 1 – Karl Platt & Urs Huber

„Never change a running system! “ so könnte man die Aufstellung der ersten beiden Teams deuten. Auch wenn es um den fünffachen Sieger Karl Platt durch seinen Beckenbruch im November etwas Unruhe gab, das Team BULLS 1  geht  mit Zuversicht und Titelchancen an den Start. „Ich fühl mich gut, ich werde jeden Tag besser und beim Cape Epic bin ich fit. Bisher war ich bei jedem Cape Epic fit! Auch wenn die Bedingungen durch den verletzungsbedingten Trainingsausfall alles andere als optimal waren.“ strahlt Teamkapitän Karl Platt Optimismus aus. „Wenn Karl wieder zu 100% da ist, haben wir sicherlich Chancen aufs Podium zu fahren.“ So sein Partner Urs Huber, der in den Vorbereitungsrennen durch top Resultate schon einmal auf seine brillante Form aufmerksam gemacht hat. So wird die Paarung Platt – Huber mit der Startnummer 4 von der Startrampe rollen und mit viel Erfahrung den Kampf ums Podium aufnehmen. Auf diesem standen sie übrigens bei 3 von 4 Cape Epics, die sie gemeinsam beendet haben.

Team BULLS 2 – Tim Böhme & Simon Stiebjahn

Aus dem Weltklasse Backup-Team, wird jetzt die zweite Schlagkraft des Team BULLS. In den vergangenen Jahren noch als Edelhelfer für das Team BULLS 1 unterwegs, haben die Nr. 4 + 5 der Weltrangliste, Tim Böhme und Simon Stiebjahn dieses Jahr die Chance, auch auf eigene Kappe zu fahren. Genug Erfahrungen bringen die beiden mit, 2014 standen sie bereits schon einmal auf dem Podium. Mit dem zehnten Start steht für Tim sogar ein Jubiläum an. „Das zehnte Cape Epic wird mein letztes als MTB Profi, das will ich natürlich genießen und am schönsten ist es natürlich vorne… ganz vorne!“ Auch Simon Stiebjahn sieht seine Chancen darin, einmal ganz anders an die Sache heranzugehen. „Bisher hatten wir immer unsere Aufgabe im Hinterkopf, im Notfall für die beiden Kapitäne da zu sein und unsere eigenen Ambitionen zurückzuschrauben. Jetzt können wir mal schauen, was geht -  fit dafür sind wir!“ so Simon über seine neue Rolle. „Klar, unser Ziel im Team BULLS bleibt immer noch der Gewinn des Cape Epics und das kann nur ein Team. Je nach Rennkonstellation wird das Leader-Team ausnahmslos unterstützt.“ Ergänzt Tim den Rollenwechsel. „Aber es ist gut zu wissen, dass noch ein weiteres Team für den Fall eines Falles, mit dabei ist.“ Und das ist 2018 das Team BULLS 3.

Team BULLS 3 – Martin Frey & Simon Schneller

Für die beiden Youngsters ist es die Premiere beim Cape Epic, ein echter Ritterschlag. Nicht nur das sich der 24-jährige Martin Frey und der 20-jährige Simon Schneller hier die Hörner abstoßen können, sie sammeln zudem wertvolle Erfahrungen für die Zukunft. Dabei fällt ihnen aber auch eine ehrenvolle Aufgabe zu, sie sollen bestmöglich das Team BULLS 1 + 2 im Renngeschehen unterstützen. Gerade in der hektischen Anfangsphase der Etappen wird ihr Einsatz gefordert sein. „Als ich den Anruf mit der Zusage bekam, konnte ich es gar nicht glauben und war noch Tage danach aufgeregt. Es ist toll, so eine Chance zu bekommen und das in meinem ersten Jahr bei BULLS“ so Simon Schneller, der 2018 vom BIKE Junior Team, powered by BULLS, vom Profi Team übernommen wurde. Auch sein Partner Martin fiebert seinem ersten Cape Epic entgegen. „Es ist das, wovon jeder Biker träumt und wofür ich jeden Tag trainiert habe! Wir sind super motiviert und werden alles geben, um bei unserem Einstand gleich eine gute Figur abzugeben.“

Die Route

Es ist das härteste Mountainbike Etappenrennen der Welt und Bilder, die dies ausdrücken, sollen um die ganze Welt gehen. So will es der Veranstalter. Und wer sich die unzähligen Videoclips einmal angeschaut hat, weiß aus welche Strapazen diese Bilder entstanden sind. Solche wird es auch 2018 wieder geben. Mit einer Gesamtdistanz von 658 Kilometern und 13.530 Höhenmetern sticht die Gesamtlänge nicht aus den vergangenen Jahren heraus. Was die Streckenführung 2018 allerdings so brutal hart macht, sind die ersten vier Etappen. Mit einer Länge von 110 bis 120 Kilometer sind diese untypisch lang für ein Mountainbike Etappenrennen. Der Grund ist wohl der, dass am fünften Tag ein Zeitfahren folgt, dass mit einer Distanz von „nur“ 39 Kilometern, die Gesamtlänge minimieren würde. Das Zeitfahren mit respektablen 1.500 Höhenmetern wird aber vor allem für die Profis, die um jede Sekunde kämpfen, zur Rennentscheiden Etappe und deshalb knallhart.

Das Cape Epic wird zwar die „Tour de France“ der Mountainbiker genannt, allerdings fehlen hier die Flachstücke und auch in den letzten Tagen gibt es kein Ausrollen, wie bei der Tour. Im Gegenteil, bis zum letzten Meter wird gekämpft und dazu laden auch die beiden finalen Abschnitte ein. „Bei unserem Vorbereitungscamp hier unten in Südafrika sind wir das Zeitfahren wie auch die letzten beiden Etappen abgefahren. Wow, das wird hart, die sind richtig schwer, die sehen im Streckenprofil gar nicht so hart aus.“ meinte Karl Platt nach der Streckenbesichtigung. Ein Satz, der sich jedem Cape Epic Teilnehmer eingeprägt hat, lautet: „The profile never tells the truth“. Was so viel heißt, wie: Traue niemals dem Streckenprofil, denn es sagt dir nicht, was auf dich zukommt. So können leicht anmutende Flachpassagen zu gefühlt unendlich langen Karrenwegen mit Geröll und Sandfeldern werden. Deshalb ist die richtige Vorbereitung auf diese acht Renntage mitentscheidend.

Die Vorbereitung

„Biken ist nicht gleich Biken. Wenn ich hier runterkomme, brauche ich immer erst einmal zwei bis drei Tage, um mich an das Gelände mit seinem rutschigen Untergrund zu gewöhnen. Das Handling des Bikes ist hier ganz anders. Es fährt sich in etwa so wie auf Teerboden mit Rollsplitt. Das Bike könnte jederzeit ausbrechen.“ so Tim Böhme über seine ersten Meter in Südafrika am Westerncape. Aber nicht nur das spezifische Gelände, auch die Hitze und das Terrain sind für viele Profis der Grund im Februar nach Südafrika zu fliegen, um die ersten intensiven Kilometer auf dem Bike zu sammeln. Wie auch unsere vier BULLS Profis: Karl, Urs, Tim und Simon. Rund um Paarl und dem Tafelberg haben sie auf den Cape Epic Trails trainiert und ihr Teamwork bei einem dreitägigen Etappenrennen eingespielt.

Auch die BULLS Youngsters, Martin und Simon spielen sich schon als Zweimann-Team ein und waren gemeinsam auf Zypern unterwegs. Dort haben sie sich den letzten Schliff im Training und beim „Cyprus Sunshin Cup“ geholt. „Ich glaube, wir sind ganz gut drauf und gehen gut vorbereitet ins Cape Epic. Wir trainieren schon seit Jahren viel zusammen, somit sollten wir als Team auch zusammen funktionieren.“ So Martin nach dem Trainingscamp auf Zypern. In den Vorbereitungstrainingslagern konnten die BULLS Profis sich  auch schon mal auf dem neuen „Race Zebra“, dem WILD EDGE TEAM Di2, einfahren.

Das Race Zebra

Auf dem Serienrad, WILD EDGE TEAM Di2, aber mit einer Sonderlackierung, werden die sechs Team BULLS Piloten ins Rennengeschehen starten. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wird man die BULLS Profis im Zebra Outfit unter dem Hashtag #projectzebra fahren sehen. Team Kapitän Karl Platt hat höchstpersönlich seine Handschrift ins neue WILD EDGE TEAM Di2 eingebracht und bei der Entwicklung des 2018er Modells maßgeblich mitgewirkt. Lest dazu seinen ersten Fahrbericht aus Südafrika, indem er euch das Bike exklusiv vorstellt.

Hier geht´s zu Karls Bericht des neuen WILD EDGE TEAM Di2

 

Zur Einstimmung auf das Cape Epic 2018, findet ihr hier zudem interessante Links zu Artikeln und Videos:

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