Project Zebra 2017 | Ein Rückblick mit Stimmungen, Bildern und Statements

Project Zebra

In unserer letzten Folge von INSIDE TEAM BULLS des „Projekt Zebra“, zeigen wir euch einen Rückblick über eine Woche Cape Epic mit dem Team BULLS. Mit tollen Aufnahmen, Statements der Profis und eine kurzen Zusammenfassung des Renngeschehens. Zudem erfahrt ihr, was die Erfolgsbilanz der letzten Jahre des Team BULLS ausmacht. Gerade bei Misserfolgen zeigt sich, was ein funktionierendes Team hat – Team Spirit.

Wer in die müden, abgekämpften Gesichter der BULLS Profis nach der finalen Zieleinfahrt beim Cape Epic blickte, der sah Leere. Noch im letzten Jahr konnten sie gemeinsam an dieser Stelle den Sieg feiern, nun saßen die gestandenen Profis mit gesenkten und traurigen Köpfen im Zielbereich.

Gerade die letzte Etappe war beispielhaft für die Tortur, welche die BULLS Profis beim Cape Epic durchmachten.

Nach nicht einmal 500 Metern wurde Team Kapitän Karl Platt unsanft vom Rad gerissen und verkeilte seinen Fuß zwischen dem Hinterbau und Laufrad eines Konkurrenten. Nachdem Karls Fuß befreit wurde, war nicht einmal klar, ob er das Rennen beenden könnte, so schmerzhaft war der Sturz.

„Karl! Wenn´s geht, fahr das Ding zu Ende, wir bringen dich Heim.“ so der knappe Appell seines Teamkollegen Tim Böhme.

Dann halfen ihm seine Teamkollegen auf das Bike und setzten die Fahrt gemeinsam fort. An Renngeschwindigkeit war auf den letzten 85 Kilometer des Cape Epics nicht mehr zu denken und so rollten die drei BULLS Teamkollegen mit Karl, in moderatem Tempo bis ins Ziel. Mit mehr als 40 Minuten Rückstand beendeten die Vier ihre letzte Etappe und fielen damit in der Gesamtwertung aus den Top 10.

Das Cape Epic wurde dieses Jahr von solchen Geschichten geprägt. Am dritten Tag verlor Tim Böhme in der Abfahrt seine linke Kurbel. Er kämpfte sich danach noch 20 Kilometer, gemeinsam mit Simon Stiebjahn, teils einbeinig, zu Fuß oder schiebend bis ins Ziel. Urs fuhr in einer rennentscheidenden Situation einen Reifen platt und konnte danach den Anschluss nicht mehr herstellen...

Solche Dinge zehren natürlich an den Fahrern, die sich die letzten fünf Monate konzentriert auf das Cape Epic vorbereitet haben und mit dem Ziel der Titelverteidigung angetreten sind.

„Natürlich bin ich enttäuscht! Von mir, von unserer Leistung, vom ganzen Renngeschehen. Wir haben viel in die Vorbereitungen investiert und reisen nun mit leeren Händen Heim, das tut weh.“ Karl Platt weiter „Jetzt heißt es abhaken und nach vorne schauen. Wir waren die letzten zehn Jahre als Team BULLS sehr erfolgreich und haben das Cape Epic immer auf dem Podium beendet. Nun hatten wir ein schwarzes Jahr, in dem es einfach nicht klappen wollte. Wir haben alle einen super Job gemacht... so ist Sport!“ stellt sich Kapitän Karl Platt vor das gesamte Team.

Der Team Spirit des Team BULLS

Wer in diesem Jahr das Team BULLS beobachtete, konnte einen unglaublichen Teamgeist entdecken. Von den Misserfolgen bei den Etappen, war den Profis nichts anzumerken. Sie waren die ganze Zeit kämpferisch, sahen positiv auf die nächsten Etappen und waren professionell konzentriert. Die BULLS Profis standen für einander ein, bauten sich gegenseitig auf und es war nie ein böses Wort zu hören. Als sich in den letzten Tagen abzeichnete, dass die Titelverteidigung wohl verloren war, lag ein Spirit in der Luft, den nur ein gut funktionierendes Team versprühen kann. Auch die Team Betreuer gaben bis zum letzten Tag alles und verrichteten ihre Arbeit mit einem Lächeln im Gesicht. „Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen!“ Vielleicht liegt darin das Erfolgsgeheimnis des Team BULLS und es zeigt auch, warum ihre Sympathiewerte so hoch sind!?

Aussicht: Wiedergutmachung!

„Einmal mehr aufstehen als man hingeflogen ist,“ war im Facebook Post von BULLS Profi Simon Stiebjahn zu lesen. „Klar, es war mental hart dieses Jahr. Wir waren sehr fit und hatten uns viel vorgenommen. Von dem Schock müssen wir uns nun erholen und dann in Europa zeigen, was wir drauf haben. Die Form dafür haben wir!“ so ein kämpferischer Simon Stiebjahn. Auch einer, der normalerweise Siege sammelt wie andere Briefmarken.  „Als Sportler bin ich es gewohnt mit Niederlagen umzugehen und danach wieder aufzustehen, um wieder auf den Gipfel zu klettern. Dass, zeichnet einen wirklichen Sieger aus. In diesem Sinne schaue ich bereits wieder nach vorne. Es kommen noch viele Möglichkeiten, um dieses Jahr Ausrufezeichen zu setzen. Darauf freue ich mich und bin motiviert.“ zeichnet Urs Huber sein Bild wie er mit Niederlagen umgeht. Nicht nur für die kommenden Rennen sind die BULLS Profis motiviert, auch für das Cape Epic 2018 steht „Wiedergutmachung“ auf ihrer offenen Rechnung. Besonders Team Kapitän Karl Platt will dann seinen sechsten Gesamtsieg holen, um sich damit in die Cape Epic Geschichtsbücher als Rekordsieger einzutragen.

INSIDE TEAM BULLS: Bilder, Videos und die Story

Mit unseren Artikeln, Bildern und Videos erhaltet ihr abschließend einen besonderen und persönlichen Eindruck vom Cape Epic 2017.

Alles auf einem Blick

Eine tolle Übersicht über unsere Videos und Bilder findet ihr auch auf der Facebook Seite von: BULLS BIKES

Zum Nachlesen

Im BULLS MAGAZIN lest die ganze Story über INSIDE TEAM BULLS mit allen Videos und Bildern.

Unsere „Backstage“ Videos

Alle Videos findet ihr außerdem auf unserem Youtube Channel von BULLS BIKES