PROJECT ZEBRA 2019 | Karl & Alban im Interview

Project Zebra

Die BULLS Legends Karl Platt & Alban Lakata im Interview

Als die BULLS Legends gehen Karl Platt und Alban Lakata am 17. März an den Start des Cape Epics. Wir haben die beiden im Trainingslager in Südafrika interviewt und wollten wissen, wie ihr Renneinstand war, wie fit sie sind und wie Alban sein neues Bike gefällt.

 

Karl und Alban, beim TANKWA TREK seid ihr nach über zehn Jahren als sportliche Gegner, das erste Mal ein 4-tägiges Etappenrennen gemeinsam als Teampartner gefahren. Wie hat es sich angefühlt?

Karl: Aus alter Gewohnheit haben wir uns erst einmal gegenseitig attackiert. Glaube auch der Urs hat da was verwechselt, der war die ganze Zeit an meinem Hinterrad.

Beide lachen!

Nein. Ist super gelaufen und hat Spaß gemacht. Wir haben uns gleich gut gefunden und auf Anhieb harmoniert.

Alban: Auf der ersten Etappe waren es über 40 Grad, weil der Start am Mittag stattfand. Ich glaube, dem Karl macht das weniger aus als mir. Ich habe da ganz schön gelitten und Support vom Karl in Anspruch genommen. Es war ein super Gefühl an Karls Hinterrad zu fahren, das hat schon mal gut geklappt, da Karl super Linien fährt.

Das war wirklich richtig cool und hat Spaß gemacht. Klar, bissel fehlt uns noch, aber das Ergebnis war nicht so wichtig. Ob wir jetzt 5. oder 6. im Gesamtklassement werden, war völlig egal. Somit würde ich unser erstes Rennen als einen vollen Erfolg verbuchen. Unsere Leistung ist auch nicht weit auseinander, das passt schon.

 

Damit ist der erste Formtest gut ausgefallen?

Karl: Wir haben uns nach den Etappen viel gegenseitig analysiert - auch unsere gemeinsame Leistung. Wir sind nicht weit weg von den Spitzenfahrern... aber auch noch nicht im Gewinner-Modus. Da wir mit dem Ziel ins Rennen gegangen sind, uns erst einmal zu finden und aufeinander abzustimmen, fährt man noch nicht so selbstbewusst. Die Leistungsspitzen fehlen auch noch. Aber genau deshalb sind wir ja das Etappenrennen gefahren, um uns einzuspielen und harte Wettkampfkilometer zu sammeln.

Alban: Ja, wir sind hier nicht in Topform angetreten. Wir müssen noch 2-3 % Leistungssteigerung rausholen, dann sind wir vorne mit dabei. Wir sind, wie Karl schon sagte, sehr verhalten gefahren und hierdurch weder auf jeden Zweikampf eingegangen noch aggressiv gefahren. Deshalb geht der 6. Platz in der Gesamtwertung auch in Ordnung.

 

Ihr seid beide bekannt für eine super Vorbereitung auf wichtige Wettkämpfe. Bis zum Start des Cape Epic ist noch etwas Zeit, was steht jetzt noch an, um euch richtig fit zu machen?

Karl: Eben, es sind auch noch ein paar Wochen bis zum Cape Epic und jetzt geht die Vorbereitung erst richtig los. Jetzt kommen harte Einheiten, das Gewicht kommt runter... Da ist noch viel Potenzial, welches wir jetzt im Training aktivieren. Zumal es kein großer Leistungsunterschied zur Spitze war. Beispielsweise nach unserem Platten auf der dritten Etappe, da sind wir wieder gut vorgekommen und schneller als die Spitzenfahrer gefahren. Da konnten wir zum ersten Mal unseren gemeinsamen Rhythmus testen und haben gesehen, wie wir funktionieren.

Alban: Wir sind ganz optimistisch, dass wir am Cape Epic fit am Start stehen. Bis jetzt laufen die Vorbereitungen voll nach Plan, wir harmonieren gut und die Stimmung ist auch gut. Das ist wichtig, wenn du acht Tage gemeinsam ans Limit gehen musst.

Alban, du hast mit dem WILDE EDGE TEAM ein neues Race Bike, wie waren deine ersten Fahreindrücke?

Alban: Ja gut, nach so vielen Jahren auf anderen Bikes, war es schon auch eine kleine Umstellung. Ich hatte mit dem Bike zu Hause vielleicht drei Fahrten und hier vor dem Rennen bin ich es auch nur zwei Mal gefahren. Dafür habe ich mich aber recht schnell wohlgefühlt. Das Handling ist sehr gut! Es ist wendig und damit sehr schnell in engen Kurven. Gerade für meine Größe ist das ein echter Vorteil und hat mich positiv überrascht. Auch die Abstimmung ist super, besonders mit der 34 FOX Federgabel, die passt perfekt zum Rahmenkonzept und das Bike liegt lockerleicht im Trail. Ich fühle mich wirklich sehr wohl auf dem Bike, das macht richtig Spaß. Ich bin in meiner langen Karriere schon viele tolle Bikes gefahren und ich muss schon sagen, dass BULLS mir ein super Radl hingestellt hat. Das Bike macht richtig Laune.

Mir tut es auch gut, hier in Südafrika mit dem Wilde Edge Team ein Gespür für das Gelände zu bekommen. Man merkt, das Bike fühlt sich hier wohl im Cape Epic Terrain. Es fährt sich sehr stimmig und ist wie gemacht für die flowigen Trails.
 

Vielen Dank euch beiden und weiterhin eine gute Vorbereitung auf das Cape Epic!

 

Wild Edge Team

Wollt ihr wissen, warum sich das Team BULLS-Bike im südafrikanischen Cape Epic Terrain so wohlfühlt?