PROJECT ZEBRA 2020 | TEAM BULLS ist ready

Project Zebra

Acht Tage, 647 Rennkilometer und über 15.000 Höhenmeter, das sind die Daten des Cape Epics. Mit dabei, das Team BULLS. Alles über die sechs Fahrer, die Renntaktik und das Racebike lest ihr hier.

Podium anvisiert und eine Abschiedsvorstellung

Das sportliche Ziel ist schnell formuliert: Podium! Klar, wer so oft auf dem Podium stand wie unsere BULLS Profis, der will am Ende des Cape Epic unbedingt wieder darauf stehen und am liebsten ganz oben. Ein erstes Ausrufezeichen in diese Richtung haben die BULLS Heroes, das Team um Urs Huber und Simon Stiebjahn mit einem Sieg beim Etappenrennen Tankwa Trek Mitte Februar gesetzt. Auch ihr vierter Platz beim Cape Epic im Vorjahr mit Schlagdistanz aufs Podium, lässt auf ein Top-Resultat hoffen. Aber auch die BULLS Paarung des fünffachen Rekordsiegers Karl Platt und dem dreimaligen Marathon Weltmeister Alban Lakata meldet Ambitionen auf eine vordere Platzierung an. Karl Platt wird zudem seine Abschiedsvorstellung beim Cape Epic geben. „Danach ist Schluss, ich versprechs!“ so der 42- Jährige augenzwinkernd. Bei seinem 17. und letzten Start als Bike Profi will er sich natürlich noch einmal von seiner schnellsten Seite zeigen. Unterstützung bekommen die beiden BULLS Paarungen durch ihr starkes Backup Team, den BULLS Youngsters mit Martin Frey und Simon Schneller. Die beiden sind mittlerweile zum dritten Mal als Edelhelfer dabei und verrichten ihren Job ausgesprochen gut“, kommentiert Team Manager Friedemann Schmude sein drittes Team „Wir sind wie in den vergangenen Jahren gut aufgestellt und stehen mit drei echt starken Teams am Start.“ Bei so viel Lob, wollen wir euch die drei Teams jetzt auch vorstellen.

 

Die BULLS Paarungen

  

Urs Huber


Cape Epic Bilanz:

Finishes: 10
Bestes Resultat: 1. (2016)
Etappensiege: 5
Lieblingsetappe: # 2, Ceres - Sorensberg, 94 Km, 2.050 Hm

„Auf die zweite Etappe freu ich mich am meisten. 2013 konnte ich hier gemeinsam mit Karl meine erste Etappe gewinnen und das Gelbe Trikot überziehen, ein unvergesslicher Moment.“

 

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Simon Stiebjahn


Cape Epic Bilanz:

Finishes: 7
Bestes Resultat: 3. (2014)
Lieblingsetappe: # 6, Wellington, 95 Km, 2.300 Hm

„Die Etappe mit vielen schönen Trails habe ich in guter Erinnerung. Zudem konnte ich dort 2016 mit dem 2. Platz mein bisher bestes Tagesergebnis einfahren.“

 

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Karl Platt


Cape Epic Bilanz:

Finishes: 15
Bestes Resultat: Gesamtsieger (2004, 2007, 2009, 2010, 2016)
Etappensiege: 17
Lieblingsetappe: # 7, Wellington – Val de Vie, 66 Km, 1.850 Hm

„Bei mir eigentlich die achte Etappe, die große Finisher Party…! Und davor die 7. Etappe, weil es die letzte ist und der Schmerz danach vorbei ist.“

 

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Alban Lakata


Cape Epic Bilanz:

Finishes: 10
Bestes Resultat: 2. Platz (2015, 2018)
Etappensiege: 2
Lieblingsetappe: # 4 Saronsberg - Wellington, 101 Km, 1.950 Hm

"Mit nur 1.950 Hm auf 101 Kilometer könnte das eine schnelle Etappe werden, das spielt mir in die Karten. Außerdem ist es immer schön nach Wellington zu kommen."

 

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Martin Frey


Cape Epic Bilanz:

Finishes: 2
Bestes Resultat: 14. (2018)
Lieblingsetappe:  Prolog, Cape Town, 20 Km, 600 Hm

„Der Prolog am Tafelberg ist ein toller Einstieg ins Cape Epic, mit einer großartigen Atmosphäre und cooler Strecke.“

 

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Simon Schneller


Cape Epic Bilanz:

Finishes: 2
Bestes Resultat: 14. (2018)
Lieblingsetappe: # 1, Ceres, 98 Km, 1.800 Hm

„Nach dem Stelldichein beim Prolog, werden hier die Karten das erste Mal auf den Tisch gelegt und man kann den Rennverlauf besser abschätzen.“

  

„Die Fahrer machen das Rennen schwer!“

„Die Cape Epic Renndaten sind das eine, die Streckenbedingungen und die Rennfahrer, die das Geschehen bestimmen, das andere.“ so der Schweizer Marathon Meister Urs Huber. Die Gegebenheiten auf den ersten Etappen des diesjährigen Cape Epic mit seinem unwegsamen Terrain machen es den Teilnehmern besonders schwer. „Da gibt es viel loses Gestein, scharfe Felskanten und kräftezehrende Sandpassagen“, sagt Simon Stiebjahn nach einer Streckenbesichtigung. Zum harten Gelände kommen die Cross-Country Fahrer hinzu, die dem Rennen ihren Stempel aufdrücken, allen voran der Olympia - und Vorjahressieger Nino Schurter. „Da geht`s los wie beim Cross-Country Start: Vollgas, als wären die Etappen nach 30 Kilometer schon zu Ende“, erinnert sich Stiebi an die schnellen Startphasen. Dennoch lohnt ein Blick auf das Streckenprofil, welches die BULLS Profis in- und auswendig kennen. Denn die Krafteinteilung, die richtige Position im Fahrerfeld und gezielte Tempoverschärfungen lassen sich daraus ableiten. Werfen wir einen Blick auf die diesjährige Route und analysieren die Etappen:

BULLS Media E-Mountainbikes wieder im Einsatz

Auch dieses Jahr sind unsere beiden ehemaligen BULLS Profis Stefan Sahm und Thomas Dietsch auf ihren BULLS E-Stream EVO AM 4 E-Mountainbikes wieder als Kamera E-Biker unterwegs. Mit ihren E-Mountainbikes tauchen sie ins Fahrerfeld ein und sorgen für fantastische Liveaufnahmen, die dem Zuschauer das Gefühl geben, mitten im Renngeschehen zu sein. Stefan Sahm, nun bereits zum fünften Mal dabei, weiß wie schwierig es ist, spektakuläre Aufnahmen zu liefern und dabei die Fahrer nicht in der Rennhektik zu stören. „Wir reihen uns da ein, wo die Action ist und es zur Sache geht und versuchen, uns dabei fast unsichtbar im Fahrerfeld zu bewegen“, so der dreimalige Cape Epic Gewinner Stefan Sahm, der viel Erfahrung aus seiner aktiven Profikarriere für den Job des Official BULLS Media E-Biker mitbringt. Wenn Sie sich also ab dem 15. März in die Liveübertragung einschalten und Bilder aus der Fahrerperspektive sehen, dann stammen diese von Stefan oder Thomas auf ihren BULLS E-Stream EVO AM 4 Kamera-Bikes in Action.
 

E-Stream EVO AM4

Das E-Stream EVO AM 4 ist das offizielle Kamera-E-Bike des Cape Epic

  

  Insider Renninfos:

Gerade wer das Cape Epic mitverfolgt, wird sich über diese Infos aus dem „Taktik Nähkästchen“ vom Team BULLS freuen. Legen wir los!

Prolog Cape Town: 20 Km, 600 Hm


Für das große „Stelldichein“, wie es Simon Schneller so schön formuliert, ist der Prolog bekannt. Die Rennfahrer haben eine lange Vorbereitungsphase hinter sich und wollen gleich zu Beginn des Cape Epic zeigen, was sie draufhaben. Das birgt allerdings auch die Gefahr, auf der schnellen Strecke das Tempo zu überziehen. Beim Cape Epic ist es angebracht bei jeder Etappe auch schon an die nächste zu denken und mit seinen Kräften zu haushalten. Deshalb fährt das Team BULLS schon seit Jahren die Devise beim Prolog gut ins Cape Epic hereinzukommen, sich ordentlich zu platzieren und nicht zu viel Zeit zu verlieren.

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Etappe #1, Ceres: 98 km, 1.800 Hm


Vom Profil her startet das Cape Epic nicht mit einer besonders schweren Etappe, doch das Gelände rund um Ceres ist tückisch und kräftezehrend. Allerdings auch bestes Terrain für die BULLS Heroes, die hier vor ein paar Wochen ihren ersten Saisonsieg beim Etappenrennen Tankwa Trek eingefahren haben. Aber Achtung: mit dem „Dead man Walking“ Anstieg in der Mitte der Etappe kommt ein hartes Stück Arbeit auf die Rennfahrer zu. Gefolgt von einer technischen Abfahrt sollte man sich vorne platzieren, um auf den letzten 40, fast flachen Kilometer, in einer guten Gruppe keine Zeit zu verlieren.

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Etappe #2, Ceres nach Saronsberg: 94 Km, 2.050 Hm


Es ist fast schon Tradition, dass zu Beginn des Cape Epic eine Hammeretappe steht. Etappe #2 wird als „Königsetappe“ gehandelt - nicht wegen den schweren Anstiegen, sondern wegen des harten Terrains. In dem selektiven Gelände ist vielleicht schon vom Start weg jedes Team auf sich gestellt und muss seinen eigenen Rhythmus fahren. Vorsicht: die Etappe ist auch defektanfällig. Deshalb gilt es nicht nur schnell, sondern auch vorsichtig zu fahren. Vor allem nach 80 harten Rennkilometern in der fast tausend Tiefenmeter langen und ruppige Schlussabfahrt. 

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Etappe #3, Saronsberg: 88 Km, 2.100 Hm


Auf dieser Etappe sind Kletterqualitäten gefragt. Die ersten 20 Kilometer mögen noch verhalten losgehen, auf den verbleibenden Rennkilometern kommt dann ein Anstieg nach dem anderen mit dem Finale am Fanties Pass, einem bis zu 20 % steilen Anstieg. Wer hier oben ist, sollte noch etwas Kraft übrighaben, denn es liegen noch zwei fiese Gegenwellen und eine Tempopassage vor der Zieleinfahrt.

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Etappe #4, Saronsberg nach Wellington: 101 km, 1.950 Hm


„It´s coming home!“ So könnten unsere BULLS Profis ein Lied einstimmen. Mit dem Etappenort in Wellington betritt das Cape Epic bekanntes Trainingsgebiet. Davor wird es aber schnell! Zwar gibt es an diesem Tag einige Asphaltpassagen, zum Beispiel den kompletten letzten Anstieg, den Bainskloofpass, doch müssen die 101 Kilometer mit knapp 2.000 Höhenmetern erst einmal bewältigt werden. Wer kann, wird dennoch versuchen in einer gut laufenden Gruppe Kräfte zu sparen, denn der nächste Tag hat es in sich.

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Etappe #5, Wellington: 85 km, 2.900 Hm


Eine alte Cape Epic Weisheit besagt: auf der fünften Etappe wird das Rennen entschieden. Damit gemeint ist vor allem der Kräfteverschleiß der Rennfahrer. Nach fünf Tagen im Sattel zeigt sich dann, wer Rundfahrerqualitäten besitzt oder wer seine Power schon verschossen hat. Spätestens jetzt wird nicht mehr um Sekunden, sondern um Minuten gekämpft. Deshalb, Augen auf bei dieser schweren Etappe mit knapp 3.000 Höhenmetern auf nur 85 Kilometern, hier kann sich noch einmal etwas im Gesamtklassement tun.

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Etappe #6, Wellington: 95 Km, 2.300 Hm


Ein Sägezahnprofil lässt den Fahrern auch auf der vorletzten Etappe keine Zeit zur Erholung. Zwar gibt es neben schönen Trails in einem Naturpark und Zebras, Giraffen wie Antilopen zu sehen, doch ob die Profis dafür noch ein Auge haben, bleibt zu bezweifeln. Denn auch ein Tag vor dem Ende heißt es: Zähne zusammenbeißen, konzentriert bleiben und Zeit gutmachen.

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Etappe #7, Wellington nach Val de Vie: 66 Km, 1.850 Hm


Die Schlussetappe des Cape Epics war noch nie leicht. Auch wenn es nur 66 Kilometer bis ins Ziel sind, müssen immerhin noch 1.850 Höhenmeter überwunden werden. Mit dem letzten Anstieg ist es dann aber auch geschafft. Eine ruppige Abfahrt führt die BULLS Profis in Richtung Ziel und wie Karl Platt so schön sagt: „Damit sind dann auch acht Tage Schmerzen vorbei!“

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Unser Cape Epic Race Bike

Letztes Jahr waren die BULLS Profis noch auf den Prototypen des WILD EDGE TEAM beim Cape Epic unterwegs. Nun stehen die BULLS Profis mit fertigen Serien-Racebikes am Start des wichtigsten Mountainbike Etappenrennens der Welt. „Wir haben 2019 beim Epic das Bike noch einmal aufs Härteste getestet und bis auf ein paar kleine Anpassungen, hat es die Reifeprüfung perfekt bestanden“, so Teamkapitän Karl Platt, der bei der Entwicklung des neuen WILD EDGE Rahmens maßgeblich beteiligt war. So wurde die Wippe (Shocklink) auf seine Seitensteifigkeit hin verbessert, die Kabelführung und die Lagerungstechnik des Hinterbau optimiert. „Das waren nur kleine Überarbeitungen, an der Geometrie selbst wurde nach dem Cape Epic nichts mehr verändert,“ meint Platt weiter. So hat der 2020er Rahmen beispielsweise 10mm kürzere Kettenstreben und eine etwas verlängert Front gegenüber dem Vorgängermodell. Der Sitzwinkel von 74 Grad hatte sich weiterhin bewährt und wurde so übernommen. Damit zeigt das WILD EDGE TEAM klar, wo es hinwill: nach vorne! „Wir stehen mit dem bisher besten WILD EDGE TEAM Bike beim Cape Epic am Start. Das Bike fühlt sich hier auf dem schweren, aber auch flowigen Terrain sehr wohl und es macht richtig Spaß, durch die Trails zu hämmern!“ Schwärmt auch Alban Lakata vom neuen WILD EDGE TEAM.

Na dann, viel Glück Team Bulls!

Wild Edge Team

Neugierig geworden? Die Serienversion des Cape Epic Race-Bikes findest du hier

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