Inside Team BULLS | Transalp 2017

Team BULLS

Wenn die BIKE Transalp dieses Jahr in ihre 20ste Auflage geht, steht „Mr. Transalp“, wie er vom Veranstalter genannt wird, Karl Platt zum 17. Mal an der Startlinie. Als alleiniger Rekordhalter mit sieben Siegen hat er dem Mountainbike Etappenrennen über die Alpen seinen Stempel aufgedrückt. Was den Team BULLS Kapitän und seine Teamkollegen in diesem Jahr beim Ritt über die Alpen erwartet, warum die Transalp so speziell für Karl ist und warum es „Wiedergutmachung“ für die BULLS Equipe heißt, erfahrt ihr in einer weiteren Folge von INSIDE TEAM BULLS.

Die Historie von 20 Jahren BIKE Transalp

Als der Gründer der BIKE Transalp, Uli Stancius und damalige Chefredakteur des BIKE Magazins vor 20 Jahren das Etappenrennen über die Alpen ins Leben rief, hatte die Fahrt über die Alpen eher den Charakter eines Orientierungsrennens. Gemeinsam im Zweierteam sollte es in einer vorgegebenen Route mit versteckten Kontrollpunkten und ohne große Streckenmarkierungen ein „loses“ Rennen werden. Der Gedanke kam gut an, im Nu hatten sich über 250 Teams angemeldet und waren bereit für das Abenteuer Transalp im Rennformat. Mit dem immer größer werdenden Bekanntheitsgrad und der wachsenden Beliebtheit bei Bikeprofis bekam die Transalp in den letzten 15 Jahren einen immer höheren Stellenwert im Profi-Rennzirkus. So gehört die Transalp heute zu den bedeutendsten Etappenrennen der Welt und ist deshalb auch bei unseren Team BULLS Profis rot im Kalender angestrichen.

Auf die vier BULLS Profis wartet in diesem Jahr wieder eine heftige, aber auch sehr schöne Strecke. Die Veranstalter wählten zur Jubiläumsausgabe die Route von Mayrhofen (AUT) über die Dolomiten zum Gardasee nach Riva del Garda. In sieben Tagen erwartet das Teilnehmerfeld knackige 16 Pässe/ längere Anstiege, mit 18.000 Höhenmetern in nur 545 Kilometern. Von Tag eins an wird einiges von den Fahrern abverlangt, so ist kaum eine Etappe unter 2.500 Höhenmeter, im Gegenteil, am ersten und vierten Tag stehen sogar 3.000 Höhenmeter auf dem Speiseplan. Nichtsdestotrotz, oder genau deswegen versprechen die Veranstalter eine attraktive Strecke mit tollen Ausblicken vor allem in den Dolomiten. Ob unsere Team BULLS Profis dafür Augen haben, ist zu bezweifeln.

Die Team BULLS Paarungen

Dass das Team BULLS 1 mit Karl Platt und Urs Huber als Vorjahres Zweite ins Rennen geht, ist keine große Überraschung. Dagegen schickt Team BULLS 2 eine neue Paarung als Supporter-Team zur Transalp. An Tim Böhmes Seite wird nicht wie gewohnt Simon Stiebjahn stehen, sondern der BULLS Youngster Martin Frey. Die neue Mischung hat mehrere Gründe. Zum einen sind zeitgleich die Deutschen Cross-Country und MTB-Sprint Meisterschaften, wo sich Simon nach zwei Bundesliga-Siegen realistische Chancen auf den Titel ausrechnet. Zum anderen soll Martin Frey langsam ins Profiteam integriert werden und von den Alt-Bullen lernen. Das Ziel bleibt davon unberührt, die Teams sind auf Gesamtsieg durch Karl und Urs ausgerichtet und werden von den „Edelhelfern“ Tim und Martin unterstützt, wo es nur geht.

Auch die BULLS Curly-Girls stehen am Start der Transalp und werden das Frauen Feld aufmischen. Nach dem Isabella Struck und Katrin Benz im letzten Jahr mit dem ihrem sechsten Gesamtplatz hoch zufrieden waren, peilen die beiden nun eine TOP 5 Platzierung an. Das Ziel ist nicht unrealistisch für die beiden Hobby-Bikerinnen, schließlich profitieren Isabella und Katrin auch vom Support des Team BULLS und konnten bereits im Frühjahr beim Cape Epic wertvolle Erfahrung und Rennkilometer sammeln.

Das Transalp Bike

Das Transalp Bike wird, wie die vergangenen Jahre auch, das Black Adder Team Di2 sein. Das Hardtail ist die erste Wahl der Profis bei der Alpenüberquerung. Leicht und schnell muss es sein; schließlich geht es jeden Tag steil bergauf. Aber auch bergab müssen die Profis nicht auf Komfort verzichten. Durch die intelligente Rahmenkonstruktion liefern die ovalen Sitzstreben genug Komfort um Erschütterungen und kleinen Schlägen Paroli zu bieten. So gibt es keine Ausreden für die vier Profis. Sie stehen mit bestem Serien-Material am Start und sind damit absolut konkurrenzfähig.

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Wiedergutmachung für´s verpatzte Cape Epic

Das Bike ist perfekt auf das Alpenterrain abgestimmt und nach den letzten Ergebnissen zu urteilen, ist das Team BULLS 1 mit Karl und Urs dieses Jahr mehr als bereit für den Titel. Zumal noch genug Wut im Bauch sein sollte nach dem „verpatzten“ Cape Epic vom Frühjahr. Der Teamkapitän Karl Platt hat für die Vorbereitungen der Transalp sogar die Weltmeisterschaft ausgelassen, um sich speziell in der Höhe von Livigno (ITA) auf die Renncharakteristik vorzubereiten. „Nach dem Cape Epic war mir klar, dass für die Revanche des Cape Epics vor allem die Transalp in Frage kommt. Hier wollen wir zeigen, was wir draufhaben“, so Karl Platt fokussiert auf die nächste Woche in den Alpen.

Lest hier das Resümee vom: Cape Epic 2017

Wenn die Transalp dieses Jahr in ihre 20sten Auflage geht, hat Karl Platt bereits 16 Transalps in den Beinen. Drei Jahre nach der Premiere der Transalp startete Karl 2001 zu seinem ersten Etappenrennen über die Alpen und konnte es im Jahr darauf auch gleich gewinnen. Seitdem sind sieben Siege mit unterschiedlichsten Partnern auf sein Konto gegangen. (2001, 2002, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008 und 2010) Die letzten drei Siege waren auf einem BULLS Bike mit seinem langjährigen Teampartner Stefan Sahm. Ihr letzter Sieg, 2010, war auch ein ganz besonderer. Das Team BULLS startete damals als erstes Team mit 29er Laufrädern bei einem Profi-Etappenrennen. Damit ging der Sieg in die Geschichte ein und Karl wie Stefan gelten seither als Pioniere der 29er Fraktion. (Heute kaum mehr vorstellbar, aber das Thema 29er Laufräder war 2010 noch stark umstritten). Aber auch sonst war Karl bei der Transalp immer erfolgreich. Zu seinen sieben Siegen kommen noch sieben Podiumsplatzierungen dazu. So konnte Karl bis auf zwei Ausgaben jede Transalp auf dem Podium beenden. „Die Transalp ist mein Rennen! Ich liebe es einfach im Rennmodus über die Alpen zufahren. Es war für mich immer etwas besonders, die Transalp zu gewinnen. Vielleicht klappt es dieses Jahr wieder, gerade zur Jubiläumsausgabe wäre das ein ganz besonderer Sieg“, so Karl über sein „Heimrennen“.

Unser BULLS Media Team wird euch wie schon beim Cape Epic und der Heim-WM in Singen auch bei der Transalp täglich hautnah mit „INSIDE TEAM BULLS“ Video-Episoden versorgen.

Euren persönlichen Einblick in den „backstage“ Bereich des Team BULLS bekommt ihr ab Samstag (15. Juli) auf allen BULLS Media Kanälen.

Hier geht´s zu den BULLS Media Kanälen: