PROJECT TRANSALP 2019 | TEAM BULLS in der Favoritenrolle

Team BULLS

Neben dem Cape Epic in Südafrika gehört die BIKE Transalp zu den prestigeträchtigsten Etappenrennen im MTB-Rennzirkus. Dieses Jahr führt die Strecke vom österreichischen Tux ins italienische Molveno. In sieben Tagen geht es für die Teilnehmer auf 550 Kilometern mit über 18.500 Höhenmetern einmal über den Alpenkamm. Damit zählt die seit 1998 durchgeführte BIKE Transalp nicht nur zu den härtesten, sondern auch zu den ältesten und damit zur Mutter aller Mountainbike Etappenrennen. Seit Bestehen des Team BULLS konnte die Kölner Equipe neun Mal die Transalp auf dem Podium beenden. Darunter zählen drei Gesamt- und über 20 Etappensiege in die Erfolgsbilanz. Allerdings liegt der letzte Gesamtsieg schon einige Jahre zurück. Letztes Jahr konnte das BULLS Duo Huber/Stiebjahn zwar fünf Etappensiege einfahren, der besagte Gesamtsieg blieb ihnen jedoch knapp verwehrt. Für die 2019er Ausgabe gilt: Neues Spiel, neues Glück! Alles ist auf einen Gesamtsieg ausgerichtet. Hier im BULLS Magazin stellen wir euch die BULLS Teams, die Streckentaktik, sowie das BULLS Transalp Bike: das BLACK ADDER TEAM 29, vor.

 

DIE BULLS TEAMS

„Mit dem Schweizer Marathon Meister Urs Huber und seinem Partner Simon Stiebjahn haben wir für dieses Jahr sicherlich ein heißes Eisen im Feuer. Urs und Stiebi haben die Transalp im letzten Jahr zum ersten Mal gemeinsam bestritten - und das sehr erfolgreich. Die fünf Etappensiege sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem zweiten Gesamtrang sind die beiden in diesem Jahr erst recht heiß auf den Sieg. Unterstützt werden sie von Martin Frey und Hansueli Stauffer. Der Wahl-Frankfurter und der Schweizer fahren aber nicht nur als Backup, sondern sind an einem guten Tag vermutlich ebenfalls in der Lage, im Kampf um das Podium ein Wörtchen mitzureden“, so das Statement des Team Managers Friedemann Schmude zu seiner Teamaufstellung. Dabei ist die neue Team BULLS 2 Paarung mit dem Youngster Martin Frey und Hansueli Stauffer besonders spannend zu verfolgen, denn für den Schweizer ist es die erste Transalp und gleichzeitig auch der erste Einsatz für das BULLS Profiteam. Normalerweise ist der Sigriswiler Bikeprofi für das Team BULLS Schweiz unterwegs. Zwar dort mit gleichem Equipment, aber eben nicht mit dem professionellen Support wie im Profiteam. „Ich freue mich auf meinen Einstand und das Etappenrennen mit dem gesamten Team. Die Transalp müsste mir liegen, da Alpenmarathons meine Spezialität sind“, so der Schweizer BULLS Profi Hansueli Stauffer.

 

Die BULLS Teams auf einen Blick

  

TEAM BULLS 1: Urs Huber


Transalp Bilanz:

Finishes: 8
Gesamtsiege: 1
Etappensiege: 16
Lieblingsetappe: # 3, St. Vigil – Eggental, 89 Km, 3.400 Hm

„Auf die Etappe von St. Vigil nach Eggental freue ich mich ganz besonders. Auf der Königsetappe gilt es auf knapp 90 Kilometern über 3.400 Höhenmeter zu klettern. Eine absolut würdige Königsetappe inmitten der faszinierenden Landschaft der Dolomiten, welche das Spektakel an diesem Tag zusätzlich aufwertet.“

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Team BULLS 1: Simon Stiebjahn


Transalp Bilanz:

Finishes: 4
Etappensiege: 5
Lieblingsetappe: # 3, St. Vigil – Eggental, 89 Km, 3.400 Hm

„Auf dieser schwierigen Königsetappe freue ich mich vor allem auf den neuen Carezza Trail. Dieser winkt als Belohnung für die intensive Kletterei auf der Etappe.“

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Team BULLS 2: Martin Frey


Transalp Bilanz:

Finishes: 3
Lieblingsetappe:  #7, Trento – Molveno, 59 Km, 2.350 Hm

„Ich freue mich auf den letzten Tag. Da kann ich meistens noch viel mobilisieren und das Auf und Ab auf der Etappe kommt mir entgegen. „

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Team BULLS 2: Hansueli Staufer


Transalp Bilanz:

Finishes: 0
Lieblingsetappe: alle

„Für mich ist die Transalp etwas Neues. So freue ich mich auf jede Etappe. Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung und viele Emotionen mit sich.“

Hansueli Stauffer

  

Die Transalp Strecke und Taktik

„Man kann sich die Transalp in etwa so vorstellen wie die Bergetappen bei der Tour de France, nur alle sieben hintereinander. Soll heißen, es ist jeden Tag extrem schwer und auf jeder Etappe wird um Zeit gekämpft“, so einer, der es wissen sollte: Team Kapitän Karl Platt, siebenfacher Sieger der BIKE Transalp. Dieses Jahr wird er allerdings nicht mit zum BULLS Aufgebot gehöre. Karl hat vor zwei Wochen erst das Race Across America gefinished und wird sich nun auf die Marathon WM vorbereiten. Für das BULLS Magazin hat er aber ein paar Insiderinfos zu den Etappen und Tipps für seine Jungs:

  

Etappe No1, Tux – Brixen: 105 Km, 3.200 Hm


Die BIKE Transalp beginnt traditionell mit einer schweren Etappe. Viel Zeit zum Einrollen bleibt da nicht, denn gleich am ersten Tag kommen über 3.000 Höhenmeter auf die Biker zu. Außerdem sind noch alle Fahrer topmotiviert. Damit verspricht es ein schwerer erster Tag zu werden. Vor allem am letzten Anstieg zum Valser Jöchel mit über 1.000 Höhenmetern wird es einen ersteen Schlagabtausch geben. Ich denke, dass es sich dort schon sortieren wird.

Transalp Tux-Brixen

Etappe No 2, Brixen – St. Vigil, 55 Km, 2.500 Hm


Und rein in die Dolomiten! Die zweite Etappe ist zwar mit 55 Kilometern recht kurz, aber deshalb nicht unbedingt leichter. Immerhin sind auf dieser relativ kurzen Strecke über 2.500 Höhenmeter zu bewältigen. Ich schätze, das wird eine schmerzvolle Etappe mit einem hohen Tempo von Beginn an. Gestartet wird mit dem 1.500 Höhenmeter Anstieg zum Kreuztal. An diesem Berg hat sich bis jetzt noch immer die Spreu vom Weizen geteilt.

 

Transalp Brixen-St. Vigil

Etappe No 3, St. Vigil – Eggental, 89 Km, 3.400 Hm


Eine würdige Königsetappe steht an Tag drei auf dem Speiseplan der Transalp-Teilnehmer. Zwar wunderschön, da es durch das Herz der Dolomiten geht, aber halt auch mit vielem Auf und Ab. Mit über 3.400 Höhenmetern auf NUR 89 Kilometern gilt es auf dieser Etappe, bei aller Euphorie die Kraft gut einzuteilen.

 

St. Vigil Eggental

Etappe No 4, Eggental – San Martino: 64 Km, 2.500 Hm


Für mich wäre das wohl eine der schönsten Etappen, denn es wird immer italienischer. Man erlebt noch einmal die Dolomiten in ihrer vollen Pracht, bevor es dann ins Trentino geht. Es scheint, mit vielen Schotterwegen und Asphalt eine gut zufahrende Etappe zu werden. Vielleicht sollte man versuchen die relativ kurze Etappe mit nur 64 Kilometern und 2.500 Höhenmeter etwas zur Erholung von der Königsetappe zu nutzen, um Kraft zu tanken für die letzten drei Tage.

Transalp Eggental-San Martino

Etappe No 5, San Martino – Folgaria: 116 Km, 3.200 Hm


Eine auf den ersten Blick unspektakuläre Etappe und für mich auf unbekanntem Terrain. Jedoch stehen wieder über 100 Kilometer und 3.000 Höhenmeter auf dem Programm… und das nach über der Hälfte der Distanz. Jetzt werden die Beine langsam bleischwer. Wer auf dieser Etappe gute Beine hat, der kann noch mal richtig Zeit gut machen. Fast die letzte Chance, sich im Gesamtklassement weiter nach vorne zu schieben.

Transalp San Martino-Folgaria

Etappe No 6, Folgaria – Trento: 58 Km, 1.400 Hm


Das Streckenprofil zeigt eine eindeutige Tendenz: nach unten. Es geht über 2.600 Höhenmeter bergab. Wer sich allerdings auf eine reine Downhill-Etappe einstellt, dem werden die knackigen 1.400 Höhenmeter bergauf dann richtig weh tun. In Trento angekommen, kann man das Ziel schon fast riechen. Für mich ist Trento einer der schönsten Etappenorte der Transalp.

Transalp Folgaria-Trento

Etappe No 7, Trento – Molveno: 60 Km, 2.400 Hm


Die Schlussetappe führt leider nicht mehr wie traditionell zum Gardasee. Aber ich bin überzeugt, dass sich der Transalpveranstalter einen würdigen Zieletappenort als Alternative ausgesucht hat. Wer sich auf der finalen Etappe auf Ausfahren einstellt, der wird sein blaues Wunder erleben. Vollgas von Anfang an! Wer hier eine Schwäche des Gegners erkennt, wird sie auf den letzten Metern noch einmal versuchen auszunutzen.

Denn: Abgerechnet wird immer am Schluss!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne und erfolgreiche Transalp!

Euer Karl!

Transalp Trento-Molveno

  

Das BULLS Transalp BIKE

Die vier BULLS Profis werden mit dem Hardtail BLACK ADDER TEAM 29 an den Start der Transalp gehen. Ein Bike, das wie gemacht ist für das Vorhaben einer Transalp: Leicht und steif im Anstieg, komfortabel, spurtreu und wendig im Downhill. Im letzten Jahr hat das BLACK ADDER TEAM 29 mit seinen fünf Etappensiege bereits bewiesen, dass es sich auf Transalp-Terrain richtig wohl fühlt.

Kein Wunder, denn schließlich wurde es von den BULLS Profis mitkonstruiert und all ihre Wünsche sind in die Entwicklung des neuen BLACK ADDER Rahmens eingeflossen. „Ich denke, wir haben hier einen der besten und modernsten Hardtailrahmen entwickelt, den es momentan auf dem Markt gibt. Er ist super steif im Antritt, bringt aber auch genug Komfort für die Abfahrten und Rüttelpassagen mit“, so Karl Platt, der sein ganzes Transalp Know-How von 17 Teilnahmen, 38 Etappensiegen und sieben Gesamtsiegen in das BLACK ADDER TEAM 29 eingebracht hat.

Aber nicht nur der Rahmen glänzt mit seinen Fahrwerten. Auch die Ausstattung wurde mit den Highlights der: SHIMANO XTR 1-12 Schalt- und Bremsgruppe, der FOX 32 Float Factory Gabel und der Duroflex Carbonsattelstütze für Komfort im Sitzbereich perfekt an das Bike und dessen Einsatzgebiet angepasst.

Übrigens sind die BULLS Profis mit dem BLACK ADDER TEAM 29 Serienbike bei der Transalp unterwegs.

  

  

Seid live dabei mit den BULLS Profis bei der diesjährigen Transalp vom 14.- 20. Juli: