Wild Creed Prototyp

Gravity Team

Das ultimative Enduro Bike

Lange haben sich die BULLS Konstrukteure und der 3-fache Deutsche Enduro Meister Christian Textor bei der Entwicklung des neuen Enduro Bikes Zeit gelassen.  Ihr Anspruch war hoch, schließlich wollten sie DAS ultimative Enduro Bike entwickeln. Ein Enduro Bike, das alle Anforderungen des modernen Fahrstils meistert. Mehr noch! Ein modernes Enduro Bike, das alles kann und es im Enduro Rennzirkus richtig krachen lässt. Die Feuertaufe mit der Deutschen Meisterschaft im Enduro liegt bereits hinter dem WILD CREED Prototypen. Das erste Fazit: Die Arbeit hat sich gelohnt! -  aber lest selbst. Hier stellen euch der frischgebackene Deutsche Enduro Meister Christian Textor „Texi“ und BULLS Konstrukteur Daniel Plath den WILD CREED Prototypen vor.

Im schicken Design eines Erlkönigs rollt der WILD CREED Prototyp von der Startrampe der Deutschen Enduro Meisterschaft beim BIKE Festival in Willingen. Nach sechs Stages hat der amtierende Deutsche Meister Christian Textor seinen Titel erfolgreich verteidigt. „Es hätte nicht besser laufen können, damit haben wir gleich gezeigt, dass wir mit dem neuen Bike gute Arbeit geleistet haben!“ so Texi nach dem Goldmedaillengewinn. Das freut natürlich auch das Entwickler Team in Köln. „Erfolg ist die beste Referenz, heißt es doch so schön. Für uns BULLS Konstrukteure ist es natürlich das größte Lob, wenn mit unseren Bikes Rennen gewonnen werden. Dann wissen wir, dass wir vieles richtig gemacht haben“, gibt Daniel Plath stellvertretend für das ganze Entwicklerteam zu verstehen. „Ziel war es, ein Enduro Bike für Racer, aber auch für spaßorientierte Enduristen zu entwickeln.“

So komplex wie kaum eine andere Sportart

Der Enduro Sport gehört zu den komplexesten Radsportdisziplinen. In kaum einer anderen Bikesparte werden so unterschiedliche Anforderungen vom Fahrer wie auch vom Bike abverlangt. Ein Enduro Bike muss alles können: Von Tour bis Downhill, von Rockgarden und Sprüngen bis zu knackigen Anstiegen, es braucht ein flowiges Handling, Spurtreue auf Highspeed Passagen und Wendigkeit im Wurzelbett. Also robust mit viel Federweg bei einem geringen Gesamtgewicht. Betet man die Palette der Anforderungen des Enduro Bikes runter, ziehen sich die Stirnfalten immer tiefer ins Gesicht der Bike Konstrukteure. „Aber das macht auch den Reiz aus, so ein Bike in seiner Komplexität zu konstruieren. Wobei Texi schon sehr genaue Vorstellungen davon hatte, wie er das Bike haben will.“ so BULLS Entwickler Daniel Plath, der gemeinsam mit dem Enduro Profi und dem BULLS Entwicklungsteam an der Lösung dieser Ansprüche gearbeitet hat und nun mit dem WILD CREED neue Maßstäbe setzten will.

Das Wild Creed, so modern und vielseitig wie sein Einsatzgebiet

„Die Geometrie wurde komplett überarbeitet und neu gedacht. Dem WILD CREED haben wir einen effektiven Sitzwinkel von 75,5 Grad gegeben, damit es insbesondere zwischen den Enduro Stages im Uphill eine „kletterfreudige“ Sitzposition hat. Um es im anschließenden schnellen und verwinkelten Downhill richtig krachen zu lassen, haben wir dem Bike ein 435 mm kurzes Heck verpasst. Der lange Reach von 470 mm, mit einem kurzen Vorbau und flachem Lenkwinkel von 65,5 Grad kombiniert, bringen auch bei hohen Geschwindigkeiten viel Laufruhe ins Bike.“ beschreibt Daniel Plath die moderne Geometrie des neuen WILD CREED Carbon-Rahmens und die Philosophie der BULLS Ingenieure: Vorne lang, hinten kurz. Für eine wendige, aber auch spurtreue Geometrie.

Eine Ausstattung für Racer und Enduristen

Die Ausstattung wurde konsequent auf die gewünschten Fahreigenschaften hin ausgerichtet. So hat das WILD CREED 29 Zoll Laufräder, ist auf einen 1x12 Antrieb konstruiert und mit Fahrwerkskomponenten des Teamsponsor FOX bestückt. Ein zusätzlicher Shocklink (Wippe) ist zwischen das Federbein gesetzt worden, welcher eine visuell lineare Verlängerung im WILD CREED darstellt. So konnten wir die hohen Fahrwerksanforderungen durch ein integriertes Federungsdesign schön umsetzten. Auch bei der Flaschenhalterung mit darunter liegendem Stauraum, erkennt man, dass das Enduro Bike praxisorientiert konstruiert wurde. Funktion trifft auf Design, das zieht sich durch das ganze WILD CREED: „Eine Trinkflasche passt mit ans Unterrohr, welche sich visuell ins Sitzrohr schmiegt. Bei dieser Maßnahme haben wir uns noch einen kleinen Clou einfallen lassen. Hinter der Trinkflasche haben wir eine Art Hohlraum im Carbon eingeformt, um Platz für Werkzeug und Ersatzmaterial bereitzustellen“, schwärmt Daniel Plath weiter von den Raffinessen, die im WILD CREED Rahmen verbaut sind. „Das haben wir bewusst so gemacht. Durch das Zusatzgewicht von Radflasche und Ersatzschlauch bekommen wir einen niedrigen und zentralen Schwerpunkt ins Bike. Zudem macht es das Rad cleaner, da man das Material ordentlich verstaut hat“, ergänzt Texi den Mehrwert des Materialfachs.

"Genau so, wie ich mir das vorgestellt habe."

Tolles Design und eine clevere Konstruktion ist das Eine, aber wie schlägt sich das WILD CREED im Enduro-Trail? Texis erster Fahreindruck im Bikepark und auf den Rennstrecken: „Es ist genauso wie ich mir das vorgestellt habe. Die Geometrie entspricht dem, wie ich es wollte. Klar, es gibt bei dem Prototyp noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, aber wir haben ein sehr ausgeglichenes Enduro Bike hinbekommen. Dem WILD CREED verpassten wir eine „normale“ Geometrie und sind bewusst nicht die Trends der superlangen Bikes mitgegangen. Wir wollten das WILD CREED für den Trail sehr, sehr wendig machen. Das ist meiner Erfahrung nach für Enduro-Rennen wichtiger. Durch den langen Reach und den flachen Lenkwinkel liegt das Bike spurfest in schnellen Passagen. Wenn es eng und verwinkelt wird, ist es fast nicht zu toppen und macht richtig Spaß. Durch den kurzen Hinterbau fährt es sich schön verspielt. Was mich aber am meisten überrascht hat, sind die Kletterqualitäten. Bergauf brettert es wie eine Eins! Das liegt zum einen am Logout, der ausgesprochen gut funktioniert, an den Anti-Squat Werten der Kinematik und am Sitzwinkel, der einen ergonomisch treten lässt. Es wird auf jeden Fall ein sehr tolles Enduro Bike, dass es mit den Weltbesten aufnehmen kann. Ich denke, der Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft, gibt uns schon mal recht.“

Hat euch Texi heiß auf sein neues Bike gemacht? - Bald gibt es das WILD CREED für alle.

Wenn der Prototyp zum Serienbike wird

Wir planen im nächsten Jahr das WILD CREED in drei Rahmengrößen (M, L, XL) und in zwei Ausstattungsvarianten herauszubringen. Das Einsteigermodell wird es dann schon ab ca. 3.000 € geben und das Topmodell wird bei ca. 4.500 € liegen.

 

Die Highlights des WILD CREED

 

Die Enduro Geometrie


Eine moderne Carbon Rahmengeometrie mit einem kurzen Heck (435 mm), einem langen Reach (470 mm) und einem 65,5 Grad flachen Lenkwinkel stehen für die Philosophie des WILD CREED. (Alle Längen für Christians L Rahmen. Der Reach für den M Rahmen beträgt 450 mm und für den XL 490mm.) Der besonders steile Sitzwinkel von 75,5 Grad sorgt für die von Texi angesprochenen guten Kletterqualitäten.

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Fahrwerkskomponenten


Die 160 mm Fahrwerkskomponenten aus dem Hause FOX sind perfekt auf das WILD CREED abgestimmt und harmonieren ausgesprochen gut mit der Geometrie des Rahmens. Das Federbein ist mit einem Ausgleichsbehälter im Einsatz, damit bei langen Abfahrten nichts heiß läuft. Die 36er Standrohre der FOX Factory Gabel bringen zudem Stabilität ins Cockpit. Wer das Bike für gröbere Rides ausrichten will, der kann eine 170 mm Gabel einbauen, dafür ist das Bike ebenfalls ausgerichtet.

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1x12 Antrieb


Das WILD CREED wurde konsequent auf einen 1-12 Antrieb konstruiert und wird in der TEAM Version mit der XT/XTR Schaltgruppe verbaut. ISCG 05 Tabs für eine Kettenführung sind ebenfalls vorgesehen. Zudem sollen dank Chainsuck Plättchen an der Kettenstrebe Kettenklemmer die Strebe selbst nicht mehr beschädigen.

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Hinterbau


Der schmale 142er“ Hinterbau mit 148 mm Standardaufnahme ist durch sein knackiges Heck besonders steif und direkt im Fahrverhalten.

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Unterrohr


Wenn es mal gröber werden sollte und Steinbrocken fliegen, schütz der Gummiprotektor den kostbaren Carbon Rahmen vor Steinschlägen.

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Bremsen


So viel Kraft will auch dosiert gebremst werden. Dafür sorgt die 180 mm PM directmount Bremse. (Für die Serie sind 200er Scheibe mit Adapter geplant.)

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Flaschen- und Materialfach


Ein Highlight des Carbon Rahmens ist die schön integrierte Flaschenaufnahme mit dahinter verstecktem Stauraum für Werkzeug, Schlauch und/ oder sonstiges Kleinzeug.

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Laufrad / Reifen


Die DT SWISS EX 1501 SPLINE ONE 30 Laufräder mit einer 30er Maulweite, bestückt mit der Reifenkombo Magic Mary und Hans Dampf, bieten genug Grip für härtestes Enduro Terrain.

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Wild Creed 2020

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