Training mit dem E-Bike

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Wer fit sein will, treibt Sport. Das wird keiner bestreiten. Auch die positiven Eigenschaften des Radfahrens sind bekannt. Darum wird es von vielen passionierten Radsportlern mit Begeisterung praktiziert. Doch beim E-Bike gehen die Meinungen auseinander und die sportlichen Eigenschaften werden dem E-Bikefahrer abgesprochen. Dabei ist es doch erst einmal egal, ob man auf einem E-Bike sitzt oder auf einem anderen Rad!? Dieser Frage wollen wir einmal auf den Grund gehen und für das E-Bike eine Lanze brechen. Außerdem erfährst du, wie unsere BULLS Bike Profis das E-Bike im Training einsetzen und was sie dazu zu sagen haben.

Wie viel Sport steckt im „E-Biken“?

„Eine ganze Menge!“ so BULLS Profi Tim Böhme, Head-Coach im Radlabor und Fitness-Experte für das ElektroBIKE Magazin. „E-Bikes stehen „unmotorisierten“ Bikes in nichts nach. Man kann mit sportiven E-Bikes genauso im Gelände fahren, wie mit herkömmlichen Bikes. Die Geometrie der E-Bikes und damit die Sitzposition sind für sportliche Tourenfahrer ideal, die Abstimmung des Motors lässt sich optimal, dem Terrain entsprechend dosieren und die Akkukapazität reicht für 80% der Trainingsfahrten absolut aus“, so sein erstes Fazit. „Man könnte den Spieß auch umdrehen: Training mit dem E-Bike hat einen größeren Effekt auf die Leistungsfähigkeit, als mit einem „unmotorisierten“ Bike“, meint Tim provokant mit einem Augenzwinkern, um auch mal auf die positiven Eigenschaften des E-Bike-Trainings aufmerksam zu machen.

Training mit dem E-Bike: Vorteile, Vorteile, Vorteile…

Wer kritisch über ein Training mit dem E-Bike denkt, hat meist noch keine persönliche Langzeiterfahrung mit dem E-Biken gemacht. Die Vorteile liegen nicht direkt auf der Hand, die Vorurteile dagegen halten sich hartnäckig. Unfair mag man meinen, denn die Vorteile des Trainings mit dem E-Bike sind wirklich beeindruckend. Tim hat für uns fünf Pluspunkte für ein Training mit dem E-Bike zusammengestellt.

Punkt 1: Man geht öfters Biken und treibt mehr Sport

Wer kennt das nicht: Die Motivation nach einem langen, harten Arbeitstag ist eher gering, sich noch mal auf´s Rad zu schwingen. Nicht so beim E-Bike, das zeigen diverse Studien: Sportler mit einem E-Bike gehen öfters trainieren, als mit einem „unmotorisierten“ Bike. Die Hemmschwelle ist geringer, eine Trainingsrunde zu starten, selbst wenn die Beine müde wirken, so die Begründung. Das Fazit liegt auf der Hand: Wer also mehr trainiert, ist fitter.
 

Punkt 2: Ein konstantes Training in den Leistungszonen führt zu einem höheren Trainingseffekt

Ein effektives Training zeichnet sich dadurch aus, dass der Sportler konstant in den individuellen Trainingszonen fährt. Dies ist mit einem „unmotorisierten“ Bike im Gelände kaum möglich. Steile Anstiege lassen schnell das Laktat in die Muskeln schießen und die Intensität fordert vermehrt den Kohlenhydratstoffwechsel. Der für den Ausdauersport aber so wichtige Fettstoffwechsel wird nicht mehr bevorzugt beansprucht und damit auch nicht verbessert. Durch das E-Bike und die verschiedenen „Modi“ der Motorunterstützung, kann der Fahrer konstant die gewünschte Leistung treten, ohne sich zu unter-, aber vor allem zu überfordern. Das ist beispielsweise auch der Grund, warum Profi-Biker für ein Ausdauertraining vom Bike auf das Rennrad wechseln. Mit einem E-Bike, wäre dies nicht mehr nötig, damit lässt sich die Intensität im Training perfekt steuern.
 

Punkt 3: Längere Touren mit dem E-Bike

Wie schon im ersten Punkt angesprochen, steigen Biker, die sich mit einem E-Bike ausgerüstet haben, öfters auf ihr E-Bike, als zuvor auf ihr „unmotorisiertes“ Bike. Dazu kommt ein weiterer Vorteil, der ebenso in einer Leistungssteigerung resultiert: E-Biker fahren länger. Wer sonst schon nach zwei Stunden Biken satt war, kann mit dem E-Bike noch eine Stunde dranhängen. Eine Stunde mehr Sport, bringt einen höheren Trainingsoutput.
 

Punkt 4: Höhere athletischere Anforderungen durchs E-Biken

E-Bikes sind schwerer, was sich durch die Motorleistung erst einmal bergauf nicht bemerkbar macht. Allerdings bergab, gepaart mit den Fliehkräften macht sich das zusätzliche Gewicht bemerkbar. Das ist ein weiterer positiver Trainingseffekt auf die allgemeine, athletische Leistungsentwicklung. Denn durch das „Handling“ des E-Bikes werden höhere athletische Anforderungen an den Körper gestellt. Klar, wer ein 25 Kilo E-Bike im Trail steuert, bekommt einen größeren Kraftzuwachs der oberen Extremitäten, als gegenüber einem nur halb so schweren Bike.
 

Punkt 5: Formaufbau durch Unterstützung

Bikern fällt es nach der Winterpause, nach Verletzungen oder sonstigen längeren Pausen immer wieder schwer, die ersten Kilometer auf dem Bike runterzuspulen. Der Tritt wirkt zäh, man kommt nicht wirklich vom Fleck, überfordert sich direkt und wird im schlimmsten Fall noch von den Bike-Kollegen abgehängt. Erschöpft und frustriert kommt das Bike wieder in Keller und wird erst mal dort stehen gelassen. Das muss nicht sein. Wer seine Kondition Step by Step aufbauen will und dabei nicht auf den „Speed“ des Bikens verzichten will, findet auch hier die Lösung beim E-Bike. Nachdem die Grundkondition wiederaufgebaut ist, kann man nach Belieben wieder auf sein „unmotorisiertes“ Bike steigen und hat dort den gleichen Spaß.
 

Punkt 6: Das E-Bike ist das „Handicap“ des Radsports

Was gibt es schöneres, als eine homogene Bike-Tour mit Kollegen!? Eigentlich nichts, nur ist dies beim Biken schwer umsetzbar, da das Terrain oft zu selektiv ist. Was beim Golf möglich ist, das zwei ungleich starke Spieler miteinander spielen können, geht nun auch beim E-Biken. So können stärkere und schwächere Biker mit etwas weniger oder mehr E-Power-Unterstützung in ihrem physiologischen Rhythmus fahren und fordern sich gleichermaßen. Damit wird für beide die Bike-Tour zum Genuss und zur sportlichen Herausforderung. Diese Errungenschaft ist revolutionär und kann zukünftig auch einige Ehestreitigkeiten verhindern. Nun ist es möglich, dass Mann und Frau - eine normalerweise ungleich starke Paarung - gemeinsam eine Bike-Tour fahren. Der Trainingseffekt: Es wird mehr Sport gemacht, gezielt in den Leistungszonen mit dem E-Bike trainiert und länger gefahren.

So nutzen unsere BULLS Profis das E-Bike im Training

Auch unsere BULLS Profis sind mit E-Bikes im Training unterwegs. Simon Stiebjahn hat das E-Bike für sich zum „Motor-Training“ im Gelände entdeckt. Diese Trainingsform kommt vom Straßensport und wird dort hinter einem Motorroller praktiziert, um die Renngeschwindigkeit im Training zu simulieren. Simon lässt im Gelände das E-Bike vor sich herfahren und beißt sich fest. Damit holt er sich die nötige Rennhärte im Training. „Für mich ist das „Motortraining“ im Gelände mit dem E-Bike ein Schlüsseltraining geworden. Dabei kann ich perfekt den Rennrhythmus simulieren und mich motivieren über mein Limit zu gehen“, so Simon über seine neue Errungenschaft im Training.

Auch übers Limit gehen, muss Christian Textor, genannt „Texi“, vom BULLS Enduro Team. Allerdings nicht berghoch, sondern im Downhill. „Texi“ nutzt sein E-Bike zur Unterstützung bei den Bergauffahrten, um auf möglichst viele „Trainingsrides“ bergab zu kommen. „Der limitierende Faktor für mein Training sind die Uphills, da das Enduro-Bike nicht für das berghoch fahren geeignet ist. Bergab kann ich beliebig oft fahren, berghoch leider nicht. Mit dem E-Bike komme ich nun spielerisch die Anstiege hoch und kann öfters die Downhills trainieren, was einen großen Trainingsvorteil für mich darstellt“, schwärmt Texi von seiner neuen Errungenschaft, dem Enduro E-Bike.

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Für den Einsteiger ins E-Biken

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Lest selbst in unserem Artikel: Von Experten getestet

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Erfahre wie das BULLS „E-Stream EVO Zebra FS 29“ beim Cape Epic zum Einsatz kam.

Zum Artikel: Das erste E-Bike beim Cape Epic

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Mehr zum Enduro Sport und zu sich selbst, erklärt dir „Texi“ im INSIDE TEAM BULLS Artikel: Texi erklärt die Enduro Welt

„Texis“ Trainings-Bike:


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