Tim testet: Das BULLS SIX50 EVO TR STREET

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„Geiler als Autofahren!“

BULLS Bike Profi Tim Böhme fährt eine Woche unser BULLS SIX50 EVO TR STREET und testet das Bike in Frankfurt aufs härteste. Lest seinen selbstlosen Fahrbericht und warum er dafür sein bestes Hemd angezogen hat.

Mein iPhone vibriert in der Trikottasche, auf dem Display eine Kölner Nummer. Ui, lieber schnell abnehmen und das Training unterbrechen, es könnt der Arbeitgeber BULLS BIKES sein!? „Hallo Tim, wir sind´s vom BULLS Online Magazin, wir haben was Interessantes mit dir vor!“ Interessant klingt immer recht interessant, also besser den kompletten Fahrtwind aus dem Gespräch nehmen, anhalten und konzentriert zuhören. „Wir planen eine neue Rubrik im BULLS MAGAZIN: ‚Tim testet‘, dafür bekommst du von uns Bikes, machst eine Probefahrt, testest sie auf Herz und Nieren und schreibst einen kleinen Testbericht, am besten inklusive ein paar Bildern.“ Klar gab´s dafür ein schnelles GO, was gibt es schöneres, als geile Bikes zu testen und etwas darüber zu schreiben. Wieder eingeklickt und das Training aufgenommen.

Ich sah mich vor meinem inneren Auge, schon mit einem E-Mountainbike durch die Trails im Taunus donnern oder mit dem Trail Grinder die Schotterwege entlangbolzen. Aber vielleicht bekomme ich auch ein Enduro Bike, das wäre doch auch mal was...!? Die Test-Touren bin ich schon mal mental abgefahren und die Geschichte war so gut wie im Kasten. Wobei mir dann auffiel, dass gar nicht erwähnt wurde, welches Bike ich bekommen würde!?

Ein paar Tage später war dann eine E-Mail im Postfach mit dem Betreff: Test Bike. Na wunderbar, es geht direkt los. Die Botschaft war so kurz wie bestimmend. „Wir haben was für dich gefunden, du bekommst das BULLS SIX50 EVO TR STREET, das steht für dich in Köln bereit, kannst es abholen.“ Aha, zumindest schon mal ein E-Bike. Den Rest musste ich ehrlicherweise erst einmal auf BULLS.de recherchieren.

Was für ein Brummer! Okay, auch gut, mal was anderes. Klar, macht ja Sinn einen Bike-Profi ein „normales Bike“ testen zu lassen.

Also, ich ab nach Köln, um mein neues Vehikel in Empfang zu nehmen. In natura schaut es noch wuchtiger aus und strotzt nur so vor Potenz. „Das BULLS SIX50 EVO TR STREET ist der SUV (Sport Utility Vehicle) unter den Bikes. Das Modell ist, ganz einfach gesagt, ein Mountainbike mit Straßenausstattung.“ So BULLS Produktentwickler Giovanni Minicapelli. Hendrik Stephan, der den Test-Fuhrpark leitet und mir das Bike aushändigt, nickt nur bestätigend und so kam das E-Bike kommentarlos in den Kofferraum.

 

Es geht los, der erste Test-Ride

Das BULLS SIX50 EVO TR STREET beschreibt sich wirklich am besten als „SUV-E-Bike“, nur um ein vielfaches umweltfreundlicher und wesentlich flinker im Stadtverkehr. Ansonsten bietet es alles an Sicherheit, Komfort und Status, was der gleichlautende Auto-Typ auch tut. Es walzt überall drüber, man spürt gar nicht, ob man gerade über S- Bahnschienen, Kopfsteinpflaster oder auf einer gut gepflegten Straße fährt. Die gut abgestimmte Federung arbeitet wie ich mir das als Bike-Profi wünsche und den Rest schlucken die Moto-X Reifen einfach weg. Das verschafft schon mal einiges an Komfort und man kann sich voll auf den Straßenverkehr konzentrieren. Wie ich mir das von einem Bike wünsche, setzt man sich einfach drauf und fühlt sich von Meter eins an wohl. Das spürt man vor allem am super Handling, dass das BULLS SIX50 EVO TR STREET bietet und aufgrund der Masse hat es zudem eine beeindruckende Spurtreue und liegt dabei fest auf der Straße.

 

Ein Bike zum Angeben

Nachdem ich das Bike einmal quer durch Frankfurt gesteuert hab und so ungefähr jede Unebenheit in Parks, dem Uni-Campus und City mitgenommen hab, fahre ich mein neues Lieblingsbike gekonnt durch den Feierabendverkehr ins Ausgehviertel Frankfurts. Mein Kameramann Peter kommt mit seinem Stylo-Fixi kaum hinterher, aber sorry, macht halt Spaß und fährt sich spielerisch einfach. Obwohl das BULLS SIX50 EVO TR STREET durch sein Understatement besticht, ist es ein echter Hingucker. Der Blick geht von unten nach oben. Erst aufs Bike, dann auf mich, dann wieder zurück zum Bike. Zum Glück hab ich mein schönstes Hemd angezogen, so komm ich mir wenigstens ein bisschen ebenbürtig vor.

Angekommen in meiner Stamm-Bar, Wallon & Rosetti, muss ich mir erst mal von meinen Homies ein paar Sprüche anhören. Von wegen E-Bike und so...!? Gönnerhaft übergebe ich quasi den „Schlüssel“: Fresse, komm hier, dreh mal ne Runde, aber pass auf, das Ding hat´s in sich, tu dir nicht weh.“ Danach geht das Bike unter den Stammgästen reihum und alle stehen fachsimpelnd Drumherum.

„Haja, geil! Was kostet sowas?“ 3.600 € im Laden. „Geht ja noch...echt super, macht Spaß zu fahren...brauch ich auch.“

 

Ein Bike auch für ungeübte Fahrer

Der laue Sommerabend endet, wie er enden musste. Mit etwas zu viel Rosé im Blut schließ ich die Bar mit Szene-Gastronom Radu Rosetti ab und mach mich auf den Heimweg. Autofahren dürfte ich jetzt nicht mehr, Radfahren darf man bis 1.6 Promille, davon bin ich zwar weit entfernt, dennoch froh mit dem E-Bike gekommen zu sein. Die MONKEY LINK Lichtanlage begeistert mich sofort. Zack das Licht eingeschaltet und es leuchtet wie man sich das wünscht. Den Heimweg kann ich blind fahren und ungefähr so fühlt es sich auch mit dem BULLS SIX50 EVO TR STREET an. Es geleitet mich zuverlässig und ohne große Anstrengung nach Hause und fährt sich fast wie von alleine. Ein erhabenes Gefühl. Dennoch bin ich an der frischen Luft, bewege mich und verstoffwechsele was zu viel in meinen Körper gelangt ist. Zufrieden schließe ich mein neues City-Gefährt im Keller ein, dort darf es jetzt bei meinen ganzen Race-Bikes stehen und genießt ein hohes Ansehen in meinem erlesenen Radkeller.

 

Ein Testbericht braucht ein Fazit

Wie es sich für einen Testbericht gehört, kam der Wunsch nach einem Fazit.

Kein Problem, das schreibe ich gerne. Schließlich hat mir der Test-Ride viel Spaß gemacht und meinen Blickwinkel, was das Fahrradfahren angeht, erweitert.

Das BULLS SIX50 EVO TR STREET kann alles, Punkt. Wer ein Bike sucht, mit dem er oder sie, sorglos von einem Ort zum anderen Fahren will: Voila. Einfach die Größe wählen und auf „IN DEN WARENKORB“ klicken, der Rest erklärt sich von selbst. Vertraut mir! Ich habe auch ein Faible für Autos, aber das Bike ist geiler als Autofahren.

Gut, ganz sorglos ist das Bike nicht. Es weckt natürlich Begehrlichkeiten, deshalb kommt es bei mir in den Radkeller und nicht in den Bike-Port. Safty first, schließlich gönnt man das gute Stück keinem Fahrrad Dieb. Aber ansonsten kann das Bike einfach alles, deshalb braucht mein Fazit auch nichts herauszuheben, da es eben alles kann, was man sich als Pendler, Urbanist und Bike-Profi, der mal ein E-Bike-SUV zum Testen bekommen hat, wünscht. Das macht mir das Fazit einfach, sorry, aber das Bike-Konzept ist halt perfekt.

Was gerade allerdings nicht ganz so einfach ist und mir echt zu schaffen macht, sind die Anrufe aus Köln wegzudrücken oder ausklingeln zu lassen. Die wollen bestimmt ihr Test-Bike zurück. Klar nervt es, wenn beim Training 30 Sekunden das Handy vibriert, aber egal, wenn ich dadurch einen Tag länger mein liebgewonnenes BULLS SIX50 EVO TR STREET fahren kann. :)

 

Bis zum nächsten Test-Ride!

Euer Tim

 

 

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