Karl Platt stellt euch sein neues WILD EDGE TEAM Di2 vor

BULLS News

Mit den BULLS Ingenieuren entwickelt, etliche Prototypen Probe gefahren, immer weiter verbessert und nun eingeweiht: Team BULLS Kapitän, Karl Platt, hat im südafrikanischen Gelände die erste Jungfernfahrt des neuen WILD EDGE TEAM Di2 unternommen. Im BULLS MAGAZIN stellt er euch das neue 2018er Modell vor, das seine Handschrift trägt.

Aufgeregt bin ich immer noch, wenn ich alljährlich das neue Bike aus dem Karton hole und die erste Runde drehe. Ich fahre zwar schon länger auf dem neuen Prototyp des 2018er Modells, wie sich aber nun das fertige Serienbike anfühlt, darauf war ich sehr gespannt.

Das WILD EDGE TEAM Di2 ist unser klassisches Race-Fully. Konzipiert haben wir es für den Erfolg auf der Rennstrecke, vor allem für so anspruchsvolles Gelände, wie es beim Cape Epic in Südafrika gefordert wird. Auch das 2016-2017er Modell war bereits sehr gut, aber wie im Sport, so auch beim Material: es geht immer noch besser! Wer so ein hartes Etappenrennen wie das Cape Epic gewinnen will, der braucht das beste Material. Um das zu erreichen, haben wir gemeinsam mit den BULLS Produktmanagern, unter der Führung von Daniel Plath und meinen BULLS Teamkollegen, ein Anforderungsprofil nach unseren Bedürfnissen erstellt.

Auf unserer „Wunschliste“ standen zum Teil ganz banale Dinge wie: Mehr Fersenfreiheit bei den Kettenstreben, ein zweiter Flaschenhalter für eine 0,75l große Trinkflasche, die Beinfreiheit beim Stehen über dem Rahmen wurde festgelegt, …

Aber auch fahrentscheidende Details, wie: auf welches Dämpfer- und Federkonzept der Rahmen ausgelegt wird, welche Lager verbaut werden, wie die Lenkgeometrie ausfällt, das Fahrwerkwippen reduziert werden kann, etc.

Vor allem aber sollte es von Meter eins an richtig Spaß machen. Denn wenn ein Bike Spaß macht, fährt es sich auch gleich schneller. Das haben wir ganz gut hinbekommen!

Aber jetzt stell ich euch das Bike erst einmal vor:

Rahmen & Geometrie:

Für den 2018er Wild Edge 100 mm Rahmen haben wir viel am Hinterbau optimiert: dieser ist jetzt schmaler geworden und hat damit mehr Fersen- und Beinfreiheit bekommen. Das sind alles Dinge, die einem erst beim harten Renneinsatz auffallen.

Der Hinterbau ist zudem noch einmal sensibler geworden, da wir andere Lager verwenden. Wir haben hier lange herumexperimentiert und verwenden jetzt keine Gleitlager mehr, sondern Industrielager. Das verbessert das Ansprechverhalten und nimmt selbst kleinste Schläge spürbar auf. Man merkt das besonders auf Rüttelpassagen wie beispielsweise hier in Südafrika. Es kommen bedeutend weniger Schläge bis zum Fahrer durch, was Ruhe und Komfort ins Bike bringt.

Die Lagerpunkte haben wir zudem weiter optimiert, sodass sich die Federung beim Treten auseinanderzieht. Das heißt, je fester man tritt, desto mehr zieht sich die Federung auseinander, was dazu führt, dass sich der Dämpfer im Wiegetritt nicht bewegt.

Bei der Konzeption war auch immer ein Auge auf die Waage gerichtet, schließlich ist das WILD EDGE TEAM Di2 ein reinrassiges Race-Fully und wir wollten unbedingt unter 10,5 Kilogramm Gesamtgewicht bleiben.

Die Geometrie haben wir weiterhin auf eine effiziente Sitzposition ausgelegt, was sich sportlich auf die Fahrweise auswirkt.

Fahrverhalten & Terrain:

Schon auf den ersten Metern spürt man, was für ein tolles Handling das WILD EDGE TEAM Di2 hat. Mit geschlossenem Lockout fährt sich das Fully dank des steifen Antriebs jetzt fast wie ein Hardtail und bekommt dadurch super Klettereigenschaften. Es macht einfach zufrieden, wenn man spürt, wie jeder Tritt einen nach vorne schiebt und die Kraft nicht irgendwo im Material verschwindet. Aber vor allem bergab macht das Bike richtig Spaß. Dank des kurzen Hinterbaus fährt es verspielt von Kurve zu Kurve, was meinem spielerischen Fahrstil sehr entgegenkommt. Gleichzeitig kann es auch super schnell und ist wegen des langen Reaches auf Highspeed Passagen super spurtreu. Damit wird es jedem Gelände gerecht -  genau dass, was wir von einem Race-Fully erwarten.

Ausstattung:

Wie es sich für ein Team Modell gehört, ist das WILD EDGE TEAM Di2 bestmöglich ausgestattet. Für den Renneinsatz bestens geeignet ist die elektronische XTR Di2 Schaltung. Selbst unter Volllast schalten sich die Gänge butterweich. Nicht nur schön anzuschauen ist die Upsidedown RS1 Federgabel von Rock Shox. Auf Trails zeigt die Gabel sich durch ihr Ansprechverhalten super sensibel und hat eine tolle Lenkpräzision. Die Duroflex Sattelstütze verschafft zusätzlichen Komfort und ist für mich nicht mehr wegzudenken. Beim Laufradsatz fahren wir die BULLS Eigenentwicklung, den Hattori SL Carbon Laufradsatz. Der sieht an dem Bike nicht nur potent aus, sondern ist auch bocksteif. Gebremst wird wie seit jeher mit der XTR-Bremseinheit, bisher immer zuverlässig und sie spart Meter beim Anbremsen.

Fahrertyp, Einsatzgebiet und Fazit:

Das Bike kann ich jedem empfehlen, der es schnell mag! Um mit dem WILD EDGE TEAM Di2 richtig Spaß zu haben, musst du kein Profi sein. Genauso wenig, wie du ein Autorennfahrer sein musst, um an einem Sportwagen Spaß zu haben. Mit dem WILD EDGE TEAM Di2 gönnst du dir was richtig Geiles. Für jedes Gelände, überall. Egal ob auf der Ultradistanz bei Marathons, einer Transalp mit langen Anstiegen oder einer knackigen Hausrunde, das Bike fühlt sich überall wohl, nicht nur hier in Südafrika.

Viel Spaß! Ich hoffe euch gefällt das Bike!?

Euer Karl

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