09.10.2019 | Project Zebra

Wild Edge Team

Bike-Check Wild Edge Team

Das Cape Epic Race Bike

Das Team BULLS ist beim ABSA Cape Epic auf dem brandneuen Prototypen des Race-Fullys Wild Edge Team unterwegs.
Eigentlich waren die 2019er Race-Bikes für das Cape Epic schon fertig aufgebaut und verpackt für die Reise nach Südafrika. Als jedoch der Anruf aus Köln von der Produktentwicklung BULLS Bikes beim Team Manager Friedemann Schmude eintraf, nahmen die Planungen nochmals einen anderen Kurs auf: „Wir haben nicht überlegt OB wir das hinbekommen, sondern nur WIE - damit das Team mit den neuen Rahmen beim Cape Epic starten kann“. Nach dem Anruf  machte sich Friedemann direkt auf den Weg nach Köln, um die brandneuen WILD EDGE Rahmen fürs Cape Epic abzuholen. Denn viel Zeit war nicht zwischen dem Eintreffen der frisch „gebackenen“ Carbon Rahmen aus Asien und dem Abflug zum Cape Epic nach Südafrika.

Karl Platt präsentiert das brandneue Wild Edge Team

Die Fahrt hat sich gelohnt! Als der Team Manager Friedemann Schmude den ersten Rahmen in der Hand hält, zieht ein Lächeln über sein Gesicht, wie man das von Kindern an Weihnachten kennt. „Wow, die sind schön geworden und sehen verdammt schnell aus!“, so ein begeisterter Team Manager. Über das erste Lob freut sich der BULLS Produktentwickler Daniel Plath sichtlich und unterstreicht gleich, dass die Rahmen nicht nur schnell aussehen, sondern es auch sein sollen: „Wir haben die Geometrie des WILD EDGE den aktuellen Steckenprofilen angepasst. Früher waren die Racekurse wie beispielsweise beim Cape Epic eher marathonlastig, jetzt sind sie auf Cross-Country Niveau. Entsprechend sind wir den Trend mitgegangen und haben die Geometrie den neuen Anforderungen angepasst.“

"Der erste Eindruck des Rahmens hat mich echt umgehauen. Das Wild Edge Team sieht sehr schick und vor allem super schnell aus! Geometrie und Kinematik sind voll auf Rennsport ausgelegt und bei den ersten Renneinsätzen wurden unsere hohen Erwartungen noch übertroffen. Eine echte Waffe!"

 

FRIEDEMANN SCHMUDE
Manager Team BULLS

Und dass das WILD EDGE hält, was der Produktentwickler verspricht, bestätigen die BULLS Profis nach den ersten Fahrten. Kapitän Karl Platt, der auch wieder selbst mit Hand angelegt hat und sich im Laufe der Entwicklungsphase oft mit den BULLS Ingenieuren ausgetauscht hat, schildert seinen ersten Fahreindruck so: „Brutal das Ding! Besser als ich es mir das vorgestellt hätte. Das Bike passt perfekt zu meinem Fahrstil. Wir haben die Erfahrungen aus der Entwicklung des neuen BLACK ADDER Rahmens übernommen und auf das Fully angepasst. Mit den kurzen Kettenstreben habe ich mehr Gefühl fürs Hinterrad und durch den verlängerten Reach kann ich einen kürzeren Vorbau fahren und habe damit ein direkteres Lenkverhalten.“ - „Und optisch schaut´s auch gut aus!“, ergänzt der dreimalige Weltmeister und Teampartner Alban Lakata die Lobeshymne von Karl Platt.

Die Fahreigenschaften

Diese ersten positiven Fahreindrücke bringen Bestätigung in die Produktentwicklung: „Es ist schön zu hören, wenn alles eintrifft, was wir in den letzten Monaten entwickelt haben.“ Wir haben die Kettenstrebe um 10 mm zum Vorgängermodell gekürzt, mit dem Ziel ein agileres Heck für verwinkelte Trails zu realisieren. Mit dem Sitzwinkel von 74 Grad haben wir bisher immer sehr gute Erfahrungen gesammelt, wodurch sich für die Fahrer ein Optimum herausgestellt hat. Jedoch haben wir die Front -den Reach- ein Stück weit verlängert, um unter anderem kürzere Vorbauten fahren zu können. In dem Zusammenhang wurde der Lenkwinkel mit nun 68 Grad deutlich flacher ausgelegt. In Verbindung mit einem optimierten Radstand bringen diese Veränderungen eine beeindruckende Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten. Dadurch zeigt unser EDGE klare Kante und ist mit seinem kurzen Hinterbau und langer, flacher Front nach „vorne“ gerichtet. Und da soll es auch hin!“, gibt Daniel Plath mit einem Augenzwinkern zu verstehen und verbindet damit eine klare Botschaft an die BULLS Jungs beim Cape Epic. Denn ein Dankeschön für ihre Mühen nehmen die BULLS Produktentwickler am liebsten in Form von guten Resultaten entgegen.

AUF SERIENBIKES IM RENNEN

Ausgestattet ist das WILD EGDE TEAM mit den Fahrwerkskomponenten des Sponsors FOX, sowie der SHIMANO XTR Schalt-Bremseinheit. Für beides ist das neue WILD EDGE konsequent konstruiert worden. Das Fahrwerk wurde für eine 1x12 Übersetzung entwickelt. Die Kinematik punktet mit einer sehr guten Federwegausnutzung, sowie einem sensiblem Ansprechverhalten des Hinterbaus. In der Fahrwerkstechnologie konnten wir ferner sehr gute Anti-Squat Werte erzielen.  Die genannten Entwicklungsschritte bestätigt auch BULLS Youngster Martin Frey: „Die Sitzposition und das Fahrwerk sind sehr gut eingestellt. Die Federungen sprechen ausgeglichen an und es wippt trotzdem nichts im Antritt. Das bringt Meter nach vorne.“

KONZEPT DER OPTIMIERUNG

Das Konzept der Optimierung steht für den neuen WILD EDGE Rahmen: Was sich bewährt hat, bleibt - was optimiert werden kann, wurde verbessert. So können sich BULLS Fans ab 2020 über das neue Rahmenkonzept des WILD EDGE freuen. „Wenn die BULLS Profis nach dem Cape Epic noch minimale Änderungswünsche an dem Vorserien-Prototypen haben, dann bauen wir diese selbstverständlich ein. Ansonsten gehen wir demnächst in die Produktion des neuen WILD EDGE Rahmens.“, so Produktentwicklungsleiter Hendrik Gehring.

Und was sagt BULLS Profi Simon Stiebjahn zu seinem neuen Race-Bike? „MEGA GEIL! In zwei Worten alles gesagt.“ Vielen Dank für das spontane Schlusswort.

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RAHMENGRÖßENBERATUNG

Die richtige Rahmengröße ist die Grundlage für Komfort, Leistungsfähigkeit und dauerhaften Fahrspaß

Über unsere Größenempfehlungen finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Faktoren und Maße, die Einfluss auf die Rahmengeometrie und am Ende auf die Sitzposition und das gesamte Fahrerlebnis haben. Die Angaben in der Tabelle sind Richtwerte. Je nach Körperbau kann die individuelle Rahmengröße abweichen. 

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