09.10.2019 | Project Zebra

Black Adder Team

Bike-Check Black Adder Team

Vom Prototypen zum Race-MTB

Genauso neu wie die Route der diesjährigen Transalp ist auch das Bike mit dem das Team BULLS in Tux an den Start geht. Ausgestattet mit einer optimierten Geometrie und entwickelt auf Basis des Endurance Lite Concept ist das BLACK ADDER voll auf Performance getrimmt.
Wenn die Team BULLS Profis ins Rennen gehen, wissen sie, was sie über die kommenden mehr als 550 Kilometer und 18.000 Höhenmeter begleitet. Wie immer waren sie in die Entwicklung des neuen Race-Hardtails voll involviert, testeten Prototypen, verfeinerten die Geometrie und durften auch bei der Ausstattung ein gehöriges Wort mitsprechen.

Leicht, steif und komfortabel zugleich

"Wir versuchen natürlich immer alle Wünsche des Teams zu erfüllen", sagt Hendrik Gehring, Leiter der BULLS Entwicklungsabteilung. "Leichter, steifer und dabei noch komfortabel fahrbar - das sind Ansprüche, die uns vor eine echte Herausforderung gestellt haben."

Dank der Kombination verschiedener Carbon-Fasertypen und optimierten Rohrdurchmessern ist ein Rahmen entstanden, der mit 950 Gramm extrem leicht ist, dabei maximale Renn-Performance liefert und gleichzeitig einen Komfortfaktor bietet, der es den Fahrern erlaubt, am Ende einer langen und harten Tagesetappe wie bei der Transalp noch einmal voll zu attackieren.

Aber auch hier war aller Anfang schwer. Die ersten Prototypen wurden vom Team erst einmal ordentlich verrissen. "Steif ja, aber nahezu unfahrbar hart", das war der Kommentar des siebenfachen Transalp-Siegers Karl Platt. Also hieß es für die BULLS Ingenieure wieder ran ans Werk. Erst eine spezielle Ausrichtung der verschiedenen Fasern und ein neuer Lay-up-Plan brachte das gewünschte Resultat. "Das Ergebnis nennen wir Endurance Lite Concept - und darauf sind wir sehr stolz", so Gehring.

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Neue Race-Geometrie für mehr Speed und Agilität

Auch bei der Geometrie waren viele geschweißte Aluminium-Prototypen nötig, bis die Ansprüche des Teams vollständig erfüllt waren. "Der Reach ist etwas länger geworden und der Lenkwinkel mit 69 Grad etwas flacher", erklärt BULLS Entwickler Johannes Koch. "Das bringt mehr Fahrsicherheit und ermöglicht höhere Geschwindigkeiten - besonders auf Abfahrten." Mit kurzen 430-Millimeter-Kettenstreben wird das Black Adder dazu noch agiler und ist für technische Trails bestens gerüstet. Bergauf sorgt der 74-Grad-Sitzwinkel dafür, den Körper weit genug vorne zu halten, um das Steigen des Vorderrads zu verhindern.

Eine weitere Innovation aus der Feder der BULLS Entwickler ist der Race Boost Drive Train. Dadurch wird das Kettenblatt optimal zur Kassette positioniert, auf den steilen Bergen der Transalp laufen die kleinen Gänge der 12fach XTR dadurch besonders gut.  In Kombination mit dem mittlerweile gängigen Boost-Standard, der besonders am Hinterrad für erhöhte Seitensteifigkeit sorgt, bekommen wir so auf der gesamten Bandbreite des Antriebes optimale Performance. "Erst durch einen Mix aus Boost und Non-Boost konnten wir auch diesen Wunsch der Profis erfüllen", sagt BULLS Entwickler Daniel Plath.

Weniger Gewicht - mehr Fersenfreiheit

Wie weit die Arbeit der BULLS Entwickler ins Detail geht, zeigen die neuen Semi Boost Drop-outs. Auf der Suche nach Möglichkeiten, um Gewicht zu sparen, wurden sie bei den Ausfallenden fündig. Kombiniert man die Boost-Nabe mit der Steckachse des Non-Boost-Standards, lassen sich die Ausfallenden drei Millimeter schmaler gestalten. So kann noch einmal nennenswert Gewicht eingespart werden. Hinzukommt die sechs Millimeter kürzere und entsprechend leichtere Achse des Non-Boost-Standards. Gleichzeitig entsteht so mehr Fersenfreiheit, die bei kurzen Kettenstreben eine wichtige Rolle spielt, um den Kontakt zwischen Fuß und Rahmen zu vermeiden.

So entsteht aus vielen großen und kleinen Innovationen ein Wettkampf-Bike, das die hohen Ansprüche des Profi-Teams erfüllt. "Wenn ich das neue BLACK ADDER sehe, dann hat sich die enge Zusammenarbeit mit den Jungs aus der Entwicklungsabteilung wieder einmal richtig gelohnt", freut sich Team Manager Friedemann Schmude. Abgerundet mit Ausstattungs-Highlights wie der Shimano XTR und Fox SC Factory Gabel sind Huber, Stiebjahn & Co. für die Transalp und andere Marathonrennen bestens gerüstet.

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